Techniktipps von unseren Grafikern
Damit eure Abibücher/ Abizeitungen am Ende genauso aussehen, wie ihr es euch vorstellt, befolgt einfach unsere technischen Tipps.
Bitte legt immer 2 Dateien an. Eine Datei für den Inhalt/ Innenseiten und eine Datei für den Umschlag/ Cover. Dann kann nichts mehr schief gehen.
SOFTCOVER - bei Randlosdruck
Beim Druck ohne Rand benötigen wir eure Seiten aus technischen Gründen im Überformat. Legt also euer Layout statt im reinen A4 Format (210 × 297 mm) mit 3 mm Beschnitt an jedem Rand an. Somit erweitert sich das A4 Format auf 216 × 303 mm und es können keine weißen Blitzer entstehen. Beachtet bitte auch beim Gestalten, dass eure Texte und Bilder mindestens 10 mm vom Seitenrand entfernt positioniert werden. Dadurch können wir eure Abizeitung ohne Rand drucken.
Habt ihr euch jedoch darauf geeinigt, euer Buch mit weißem Rand zu drucken, benötigen wir eure Seiten nur im normalen A4 Format. Solltet ihr an dieser Stelle Fragen haben, erklären wir euch das auch gerne per Telefon.
HARDCOVER
Hardcover/ Softcover Endprodukt
Abibuch/ Abizeitung Buchrücken berechnen
Je nach Anzahl der Inhaltsseiten und Papierstärke ist der Buchrücken variabell.
Desto mehr Inhaltsseiten und stärkeres Papier, umso breiteer wird der Buchrücken.
Weiterhin ist der Buchrücken auch abhängig von der Bindeart. Bei Hardcover ist der Rücken breiter, weil das Cover auf 2 mm Buchbinder-Karton aufkaschiert wird.
Abibuch/ Abizeitung Buchrücken berechnen
Sicherheitsabstände und Beschnitt für den Inhalt
Bedenkt bitte, dass alle Hintergrundbilder immer über die gesamte Seite gestreckt werden müssen. Also wenn ihr ein Hintergrundbild habt, dass bis zum Rand geht, muss das Bild die gesamte Seite (216 × 303 mm) ausfüllen.
Dadurch habt ihr die Gewissheit, dass keine weissen Ränder entstehen.
Die 3mm Beschnitt (Zugabe) an den Rändern werden von uns beschnitten. Deshalb solltet ihr die Dateiformat auf 216 × 303 mm anlegen und bedenken, dass jeweils 3 mm an allen Rändern bei dem Endprodukt gar nicht vorhanden ist.
Bitte beachtet, dass im Digitaldruck passgenaue Übergänge bei Doppelseiten nicht garantiert werden können.
Warum eine PDF-Datei?

Wir haben zwar einiges an Programmen auch in den verschiedensten Versionen, und können eure Dokumente meist problemlos in PDF-Dateien konvertieren. Um euch aber ein optimales Ergebnis zu sichern, bitten wir euch, eure PDF-Dateien selbst zu erstellen.
Eine PDF-Datei hat den Vorteil, dass euer Layout immer auf allen Plattformen 1:1 universell dargestellt und gedruckt werden kann. Egal ob sie auf Mac, Linux oder Windows, egal ob es in Quark, InDesign oder Microsoft Office erstellt wurde.
Wenn ihr uns z.B. eine Word-Datei liefert, die ihr in Microsoft Word 2007 unter Windows Vista erstellt habt, wir diese in einer anderen Word-Version oder gar in OpenOffice auf einem Mac öffnen, kann es zu erheblichen Abweichungen von eurem Originaldokument kommen (z.B. Zeilenumbruch), rein durch die Versionsunterschiede.
Die PDF-Datei allerdings hebt derartige Unterschiede auf und klopft euer Design fest, bindet Bilder, Farbprofile und Schriften mit ein, sodass ihr mit eurem Layout auf allen Computern gleiche Ergebnisse erzielen könnt!
Sollte euch dazu die passende Software fehlen, könnt ihr euch den kostenlosen PDF-Creator downloaden um kinderleicht PDFs aus euren Dateien zu erstellen.
Schriftarten einbetten
Es kann passieren, dass ihr mit Schriftarten arbeitet, die wir nicht installiert haben. Das Einbinden der Schriften geschieht beim Erstellen der PDF-Datei automatisch, sofern die Schriftart dies rechtlich zulässt. Sollte es einmal nicht klappen, ruft uns einfach an und wir helfen euch gerne.
Farben und Bilder in CMYK
Um Überraschungen bei der Farbdarstellung zu vermeiden, solltet ihr beim Gestalten generell im CMYK-Modus arbeiten. Bilder werden von der Digitalkamera meistens im RGB-Modus gespeichert und sollten mit einem Programm wie Photoshop, PhotoPaint, Paintshop Pro oder Gimp (Freeware) in CMYK umgewandelt werden. Solltet ihr aber auch Daten in RGB haben, stimmen wir uns gerne mit euch ab.
Bilder in 300dpi

Achtet bitte darauf, dass die Auflösung eurer Bilder bei mindestens 200dpi (auch ppi) liegt! Bilder aus dem Internet sind zumeist in 72dpi angelegt und erscheinen im Druck hochgradig unscharf. Nachprüfen könnt Ihr die dpi-Auflösung mit Eurem Bildbearbeitungsprogramm. Solltet ihr Probleme damit haben, ruft uns einfach an!
Weitere Informationen und Tipps und Tricks zum PDF-Erstellen erfahrt Ihr unter den folgenden Links:
- PDF-Creator download
- PDF-Creator Tutorial in deutsch
Feedback
„...waren wir sehr auf euren Service angewiesen, der wirklich ausgezeichnet ist. Das nenn ich mal Engagement und Hilfsbereitschaft!”Rosa-Luxemburg-OS
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