Das richtige Dateiformat: PDF, Farben & Auflösung
Damit eure Abizeitung oder euer Abibuch gedruckt exakt so aussieht wie auf eurem Monitor, ist das Dateiformat entscheidend. Unterschiedliche Programme und Einstellungen können zu unerwünschten Überraschungen führen (z. B. verschobene Texte oder unscharfe Bilder). Hier erklären wir euch die drei wichtigsten Punkte für perfekte Druckdaten: PDF-Format, eingebettete Schriften und die richtige Auflösung.
Die 4 Regeln für druckfähige Daten
1. PDF statt Word
Viele Jahrgänge erstellen ihre Layouts in Word oder OpenOffice. Das Problem: Diese Programme sind textorientiert und nicht layout-treu. Wenn wir eure Word-Datei auf unseren Rechnern öffnen, können sich Zeilenumbrüche verschieben oder Schriftarten ändern, wenn wir eine andere Programmversion nutzen.
Die Lösung ist das PDF-Format. Ein PDF funktioniert wie ein digitales Foto eures Layouts: Es "friert" alle Texte, Bilder und Grafiken an ihrer Position ein. So stellen wir sicher, dass das gedruckte Buch exakt eurer Vorlage entspricht.
2. Schriften einbetten
Wenn ihr besondere Schriftarten verwendet, die auf unseren Druckservern nicht installiert sind, ersetzt der Computer diese automatisch durch eine Standardschrift (z. B. Arial). Das zerstört meist das Design.
Achtet beim Exportieren eures PDFs darauf, die Option "Schriftarten einbetten" (oder "Alle Schriften laden") zu aktivieren. Dadurch wird die Schriftart fest in der Datei gespeichert und wird auch bei uns korrekt angezeigt.
3. Farbraum: CMYK statt RGB
Bildschirme erzeugen Farben durch Licht (RGB: Rot, Grün, Blau). Drucker nutzen Tinte oder Toner (CMYK: Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz). Dieser Unterschied kann dazu führen, dass leuchtende Bildschirmfarben im Druck etwas dunkler oder matter wirken.
Für das beste Ergebnis solltet ihr eure Datei idealerweise direkt im CMYK-Modus anlegen. Falls ihr Daten in RGB liefert, wandeln wir diese automatisch um – dabei können jedoch leichte Farbabweichungen auftreten.
4. Bildauflösung: 300 dpi
Bilder aus dem Internet oder von WhatsApp sind oft für Bildschirme optimiert und haben nur 72 dpi (Punkte pro Zoll). Das reicht für das Handy, sieht im Druck aber verpixelt und unscharf aus.
Verwendet für den Druck Bilder mit einer Auflösung von mindestens 300 dpi in Originalgröße. Je höher die Auflösung der Originaldatei, desto schärfer wird das Foto in eurem Abibuch.
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